TÜV Rheinland: Neues Prüfverfahren für Ammoniakbelastung entwickelt

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Da die Ammoniakbelastung auf Dächern von landwirtschaftlichen Gebäuden zuweilen hoch sein kann, entwickelte der TÜV Rheinland ein neues Verfahren zur Prüfung der Auswirkungen des Ammoniaks auf die Module. Besonders gefährdet seien wegen des Gases Photovoltaik-Anlagen, die in der Nähe von Entlüftungsanlagen oder im Dach selbst integriert sind.

Um das Ausmaß der Belastung messbar zu machen, entwickelte der TÜV Rheinland daher das neue Prüfzeichen "Ammonia Resistance Tested", welches Aufschluss darüber geben soll, die stark die Photovoltaik-Module vom Ammoniak angegriffen werden können.

Entwickelt wurde das Verfahren mit Hilfe von einer viermonatigen Testreihe als Gemeinschaftsprojekt der Experten des Kompetenzzentrums Oberflächentechnik von TÜV Rheinland LGA in Nürnberg und der Kölner Fachleute für die Prüfung von Solarmodulen bei TÜV Rheinland. Zur Schaffung einer extremen Situation wurden die Photovoltaikanlagen 6.667 ppm NH3 und stets wechselnden Temperaturen und unterschiedlichen relativen Luftfeuchtigkeiten ausgesetzt.