Solarindustrie
Solarförderung: Länder wollen Änderungen verhindern
Die CDU-geführten Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt möchten die angedachten Änderungen bei der Solarförderung im Bundesrat verhindern. Indes wurde ein neuer Vorschlag bekannt.
Nach diesem sollen nur noch 80 Prozent von dem eingespeisten Solarstrom in Deutschland vergütet werden. Die drei Bundesländer kündigten unterdessen an, dass sie gemeinsam eine Novelle der Solarförderung blockieren möchten. Thüringens Ministerpräsident Christine Lieberknecht erklärte, dass Thüringen an der Seite des Bundesumweltministers steht.
Photovoltaik: First Solar verkauft Solarpark in Kalifornien an Warren Buffett
First Solar hat seinen Solarpark in Kalifornien an Starinvestor Warren Buffett verkauft. Mit dem Deal drängt Buffett nun in die Solarbrache.
Erstmals beteiligt sich US-Investorenlegende Warren Buffet an einem Solarpark. Der internationale bekannte Investor hat einen Solarpark in Kalifornien von First Solar erworben. Für den Verkäufer des Solarparks handelt es sich bei dem Deal um einen Hoffnungsschimmer Das Projekt Topaz in Südkalifornien wurde von der Energieversorgungssparte Midamerican Energy übernommen. Dies teilten die beteiligten Unternehmen am Mittwoch offiziell mit.
Solarindustrie Deutschland könnte in den kommenden Jahren stark unter Druck geraten
Immer wieder wird darüber gesprochen wie erfolgreich die deutsche Solarindustrie doch weltweit mittlerweile ist. Doch Studien besagen, dass es in den kommenden Jahren schwer wird, für die Deutsche Solarindustrie.
Solarindustrie vertraut auf deutschen Standort
Die in die Krise geratene Solarindustrie will am Standort Deutschland weiter festhalten. Und das trotz der großen Konkurrenz, die derzeit aus China kommt. Wegen der geringen Personalkosten schafft es der Konkurrent aus Fernost zwar seine Waren 10 bis 15 Prozent billiger anzubieten als die deutschen Hersteller, die Qualität deutscher Produkte würde jedoch nicht erreicht werden. Und eben das wissen auch die Kunden.
Konjunkturpaket für Solarindustrie gefordert
Um die im ersten Halbjahr stark gebeutelte deutsche Solarindustrie zu unterstützen, fordert Hermann Scheer, SPD-Vorstandsmitglied, ein staatliches Konjunkturprogramm. Als Vorschlag nannte Scheer in der „Frankfurter Rundschau“ die Möglichkeit, Solarstromanlagen auf öffentlichen Gebäuden errichten zu lassen.
Als zweite Anregung schlug der Politiker eine Erweiterung des Erneuerbaren Energien Gesetzes vor. Nimmt man eine Qualitätskomponente in das Gesetzt zur Förderung der Einspeisung von Solarstrom mit auf, könnte man so künftig Billigware von der Förderung ausschließen.
Solarindustrie könnte in den USA bald boomen
Carsten Körnig zeigt sich optimistisch. Trotz mehrerer Insolvenzen und angekündigter im ersten Halbjahr, sieht der Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft die Zukunft der Solarindustrie positiv. Er glaubt bereits wieder einen deutlichen Anstieg der Nachfrage im Inland zu registrieren.



