Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Neues Gesetz zur Vergütung von erneuerbaren Energien wird heftig kritisiert

Energiewirtschaft und Verbraucherschützer sind sich einig: Der Entwurf für eine Novelle der Solarförderung ist so nicht akzeptabel.

Der heftig kritisierte Gesetzesentwurf von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht laut Berliner Tagesspiegel vor, dass Betreiber von Solaranlagen auf dem eigenen Dach künftig über 100 Prozent mehr entlohnt werden, wenn sie den erzeugten Strom selbst verbrauchen. Ab dem kommenden Sommer könnten die Betreiber demnach statt 3,6 Prozent 8 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde vergütet bekommen.

Förderung von Photovoltaikanlagen wird ab Juni gekürzt

Der Zuschuss für Solaranlagen auf Dächern soll erst zum 1. Juni gekürzt werden. Das beschlossen die Politiker des Fraktionsvorstandes von CDU/CSU laut einem Bericht in der "Mitteldeutschen Zeitung".

Ferner berichtete das in Halle erscheinende Blatt, dass die Kürzungen ab dem 1. Juni auf 16 Prozent festgesetzt wurden. Das sind ein Prozent mehr, als ursprünglich ab dem 1. April von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) geplant.

Weitgehende Einigkeit beim Gesetzentwurf des EEG

Der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Wirtschaftsminister Michael Glos einigen sich auf die Neufassung des „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG), welches von dem Bundeskabinett verabschiedet werden soll. Es soll bei der Stromerzeugung aus Photovoltaik bei der Absenkungen der Basisvergütung und der verschärften Degression bleiben, hieß es aus Berlin.

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