Erneuerbare Energien
Umdenken: Vattenfall setzt in Zukunft auf erneuerbare Energien
Am Dienstag kündigte der staatlich schwedische Energiekonzern Vattenfall eine umfassende Restrukturierung des eigenen Geschäftes an. In Stockholm erklärte das Unternehmen, das der Fokus künftig auf den eigenen Kernmärkten und der Verbesserung der CO2-Bilanz liegen soll.
Kleinwindkraftanlagen wirtschaftlich meist nicht rentabel
Kleinwindkraftanlagen auf dem eigenen Grundstück sind derzeit lediglich ein Nischenprodukt. Dieser würde sich laut EWE-Sprecher Christian Blömer jedoch stetig entwickeln. Und das, obwohl sich Kleinwindkraftanlagen derzeit noch nicht rentieren würden.
Nach Angaben des EWE-Sprechers sei es bislang noch sehr schwierig, Kleinwindkraftanlagen wirtschaftlich zu betreiben. Ein Grund hierfür sind die spezifischen Stromerzeugungskosten, die wesentlich höher seien, als die für Großanlagen. Ein Miniwindrad am Haus rentiere sich daher nur sehr selten.
48 Offshore-Windenergieanlagen für den Hochseewindpark "Nordsee Ost"
Für den Hochseewindpark "Nordsee Ost" soll das Unternehmen REpower Systems AG 48 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 295 Megawatt an den Energiekonzern RWE liefern. Ein entsprechender Vertrag wurde unterzeichnet.
Bremerhaven erhält Umschlagshafen für Offshore-Windenergieanlagen
Nachdem sich in Bremerhaven bereits eine Reihe von Forschungseinrichtungen, Dienstleistungen und Industriebetriebe aus dem Bereich der erneuerbaren Energien in der Hafenstadt angesiedelt haben, soll sich Bremerhaven in den kommenden Jahren nun als Zentrum für die Offshore-Windenergie entwickeln.
Aus diesem Grund wurde bereits vor Monaten entschieden, dass Bremerhaven das Logistikzentrum für Offshore-Windenergie werden soll. Nun wurde zusätzlich beschlossen, dass Bremerhaven bis 2014 einen Umschlagshafen für Offshore-Windenergieanlagen erhalten soll.
Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch: Großprojekt in Europa geplant
Europaweit soll der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden. Dafür stellten Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Dänemark, die Niederlande, Irland, Luxemburg und Norwegen ein gemeinsames Projekt auf die Beine.
Norddeutschlands größter Solarpark in Betrieb genommen
Nach nur dreimonatiger Bauzeit wurde am 11. Dezember der größte Solarpark Norddeutschlands in Hörup bei Flensburg eröffnet. Die rund 4,2 Megawatt (MW) starke Anlage ist ein gemeinsames Projekt der Conergy Deutschland GmbH und des Schleswig Holsteinischem Ministers für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, Jost de Jager.
100 Prozent Stromversorgung durch Ökostrom aus erneuerbaren Energien möglich
Der Chef des UN-Umweltprogramms, Achim Steiner, hält das Ziel für realistisch, den Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland bis 2050 auf nahezu 100 Prozent auszubauen. „Wenn Deutschland seine Energiestruktur entsprechend modernisiert, dann hat das sicher für viele andere Länder eine Vorbildfunktion“, sagte Steiner laut ad-hoc-news.de.
Das EEG bewirkt nicht nur positives
Das erneuerbare Energiengesetzt bringt für Deutschland nicht nur Vorteile. Laut einer Studie profitieren vor allem EU-Länder von der deutschen Regelung.
Fördersätze für Ökostrom werden von Schwarz/Gelb erst 2012 angepasst
Die künftige Koalition von CDU/CSU und FDP plant laut „Financial Times“ die Fördersätze für Ökostrom erst im Jahr 2012 anzupassen. Lediglich bei der Stromgewinnung durch Photovoltaikanlagen solle es früher eine Anpassung geben.
Laut der Zeitung plane Schwarz/Gelb die Einspeisevergütung für Solaranlagen so anzupassen, dass "kurzfristig Überförderungen vermieden werden" kann. Darüber hinaus will die neue Koalition eine Planungssicherheit für Windkraftanlagen auf hoher See schaffen.
Ausbau von erneuerbaren Energien leidet unter der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken
Die wohl künftige Regierung aus Union und FDP verärgert die Opposition: Die Grünen glauben, dass Öko-Strom künftig kaum noch ins Stromnetzt eingespeist wird.
Der Ausbau von erneuerbaren Energien könne durch die von Union und FDP am Samstag beschlossene Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken ausgebremst werden. So jedenfalls glauben es die Grünen, die einen Systemkonflikt zwischen Atomstrom und Energie aus Wind und Sonne sehen.



