Einspeisevergütung

Schweiz: Solarstrom-Einspeisevergütung sinkt um 10 Prozent

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In der Schweiz wird die Solarstrom-Einspeisevergütung zum 1. März um etwa 10 Prozent gesenkt. Die Kürzung wird zusätzlich zu der regulären Tarifsenkung erfolgen.

Seit 1. Januar 2012 gilt in der Schweiz eine reguläre Tarifsenkung um 8 Prozent. Nach Angaben des Schweizer Umweltministeriums sind die infolge der Markt- und Technologieentwicklungen gesunkenen Produktionskosten von Strom aus Photovoltaik-Anlagen der Grund für die Senkung der Vergütung.

Machning will sich gegen Kürzungen der Solarförderung wehren

Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) ist kein Befürworter der Neuregelung beim Erneuerbare-Energien-Gesetz. Er hofft, dass sich die Bundestagsabgeordneten aus den neuen Ländern gegen die Novellierungen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wehren werden.

Dieser plant die Einspeisevergütung von Solar-Dachanlagen ab dem 1. Juli um 16 Prozent zu reduzieren. Ferner sollen auch die Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen um 11 Prozent weniger gefördert werden. Die Einspeisevergütung aller weiteren Flächen soll um 15 Prozent gesenkt werden.

Neues Gesetz zur Vergütung von erneuerbaren Energien wird heftig kritisiert

Energiewirtschaft und Verbraucherschützer sind sich einig: Der Entwurf für eine Novelle der Solarförderung ist so nicht akzeptabel.

Der heftig kritisierte Gesetzesentwurf von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht laut Berliner Tagesspiegel vor, dass Betreiber von Solaranlagen auf dem eigenen Dach künftig über 100 Prozent mehr entlohnt werden, wenn sie den erzeugten Strom selbst verbrauchen. Ab dem kommenden Sommer könnten die Betreiber demnach statt 3,6 Prozent 8 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde vergütet bekommen.

Neuregelung der Einspeisevergütung in Griechenland

Mit der Neuregelung der Einspeisevergütung, durch die die griechische Regierung den Ausbau der Photovoltaik forcieren will, könnte Griechenland nach Meinung des Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe (SESE), Peter Thiele, den Anschluss an den Europäischen Photovoltaikboom schaffen und sich dadurch sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile sichern. Die Gesetzesnovellierung komme genau zum richtigen Zeitpunkt.

Geld sparen mit der Fotovoltaik-Anlage

Fotovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenenergie in elektrischen Strom um. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise ist diese kostengünstige Technik eine echte Alternative zu herkömmlichen Energiequellen. Denn jede selbst erzeugte Kilowattstunde wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und muss vom örtlichen Energieversorger 20 Jahre lang abgenommen werden.

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