Sonnenenergie: Wie Solarsubventionen berechnet werden

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Die Zuschüsse, die für erneuerbare Energien gewährt werden, steigen erheblich. Der größte Preistreiber ist dabei der Solarstrom. Knapp die Hälfte der für 2011 vorgesehenen Subventionen in Höhe von rund 13 Milliarden Euro wird in Photovoltaik-Anlagen fließen.

Im Vergleich zu Wind- und Wasserkraft ist die Einspeisevergütung für Hersteller von Solarstrom mit durchschnittlich 40 Cent je Kilowattstunde wesentlich höher. Die Höhe der genauen Einspeisevergütung wird zum einen durch den Standort und zum anderen durch die Größe der Anlage bestimmt.

Der größte Zuschuss wird dabei für kleine Anlagen gewährt, die sich auf Hausdächern befinden. Am geringsten ist der Zuschuss für Anlagen, die auf Freiflächen angebracht werden. Anlagen, die auf landwirtschaftlichen Äckern zu finden sind, werden durch den Staat nicht mehr gefördert.

Damit die Vergütung richtig festgelegt werden kann, werden unabhängige Gutachter beauftragt. Sie sollen die Erzeugungskosten konkretisieren, die in Verbindung mit Solarenergie entstehen. Diese Gutachten sind grundsätzlich nur eine Orientierung. Die endgültige Vergütung wird durch die Politik festgelegt. Durch den technischen Fortschritt kam es zuletzt zum deutlichen Absinken der Zuschüsse. Umweltschützer haben immer öfter kritisiert, dass die Vergütungen für den Solarstrom zu hoch festgelegt wurden.