Solarstrom 2013 günstiger als Haushaltsstrom

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Nach Einschätzungen des Bundesverbands für Solarwirtschaft wird der Solarstrom, der in Haushalten in Deutschland auf dem eigenen Hausdach produziert wird, in Zukunft günstiger sein als zahlreiche Stromtarife der Energieversorger. Wie der BSW-Solar mitteilte, könnte diese Situation bereits 2013 eintreten.

Bereits ab 2017 könnten darüber hinaus neue Solarstromanlagen auf Gebäuden auch ohne finanzielle Förderung durch einen hohen Anteil selbstverbrauchten Solarstroms rentabel betrieben werden. Die Kosten, die mit dem Solarstrom einhergehen, sinken sukzessive. Seit 2006 haben sich die Preise, die für fertig installierte Photovoltaik-Aufdachanlagen veranschlagt werden, in Deutschland halbiert.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, erklärte, dass die Massenfertigung und der technologische Fortschritt die Solarenergie zum Preisbrecher machen. Nach Aussagen von Körnig wird der Solarstrom damit zum unverzichtbaren Bestandteil der Energiewende. Die Wettbewerbsfähigkeit des Solarstroms sinkt nach seinen Erklärungen mit dem Wachstum des Photovoltaik-Weltmarkts in den kommenden Jahren.

Der BSW-Solar geht aktuell davon aus, dass sich der Absatz von Solarmodulen bis 2020 verdreifachen kann. Mehrere Energieexperten sind davon überzeugt, dass die Photovoltaik das Potenzial dazu hat, zu einer der Energie-Erzeugungsformen zu werden, die am günstigsten ist. Der Solarstrom aus großen Solarstromanlagen wird bereits 2014 das Niveau erreichen, dass von den Windkraftanlagen auf dem Meer gestemmt wird.