Solarsatzung in Marburg: SPD will rechtliche Bedenken beseitigen
Die Bedenken gegen die bundesweit einmalige Solar-Pflicht in Marburg will die hessische SPD jetzt beseitigen. Nach der Sommerpause sollen Änderungen zum Gesetzentwurf an der hessischen Bauordnung vorgelegt werden, wie der Marburger SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Spies ankündigte.
Sie Solarsatzung von Marburg sieht vor, dass bei Neubauten grundsätzlich ein Solardach installiert werden muss. Das gleich gilt für größere Investitionen in Altbauten. Wie aus einem Bericht des Focus zu entnehmen ist, will das Regierungspräsidium in Gießen die geplante Solar-Pflicht in Marburg allerdings kippen, da es in einigen Teilen rechtliche Bedenken gebe.
Das Ziel der Marburger Stadtverordnetenversammlung, welches mit dieser neuen Solarsatzung erreicht werden soll, ist einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und die Hauseigentümer zudem vor der erwarteten Energiepreis-Explosion zu schützen.
Die Satzung, die zum 01. Oktober 2008 in Kraft treten soll, gilt sowohl für die Heizung als auch für Warmwasser. Zulässig sind so genannten Solarthermieanlagen sowie Photovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung oder andere Klima schützende Maßnahmen.



