Solarförderung: Länder wollen Änderungen verhindern
Die CDU-geführten Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt möchten die angedachten Änderungen bei der Solarförderung im Bundesrat verhindern. Indes wurde ein neuer Vorschlag bekannt.
Nach diesem sollen nur noch 80 Prozent von dem eingespeisten Solarstrom in Deutschland vergütet werden. Die drei Bundesländer kündigten unterdessen an, dass sie gemeinsam eine Novelle der Solarförderung blockieren möchten. Thüringens Ministerpräsident Christine Lieberknecht erklärte, dass Thüringen an der Seite des Bundesumweltministers steht.
Mittlerweile ist jedoch offen, ob Norbert Röttgen, Bundesumweltminister, auch weiterhin an der Seite von der Solarindustrie in Deutschland steht. Schon am Freitag wurde ein Vorschlag bekannt, nach dem die Einspeisevergütung in Deutschland in Zukunft bei 900 Kilowattstunden je Kilowattpeak gedeckelt werden soll.
Aus Verhandlungskreisen wurde mittlerweile bekannt, dass eine Deckelung bei 800 Kilowattstunden pro Kilowattpeak im Gespräch sei. Darüber hinaus gebe es auch einen Vorschlag, nach dem nur noch etwa 80 Prozent des eingespeisten Solarstroms vergütet werden sollen. Berichten zufolge stammen beide Vorschläge aus dem Umweltministerium. Sie gehen zu Lasten der Solarmodule aus Deutschland. Diese sind zwar qualitativ gut, gelten aber auch als teuer.



