Solar: Solarkonzern Q-Cells Aktie eingebrochen

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Die Lage bei dem börsennotierten Solarunternehmen Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen spitzt sich zu. Nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen über keinerlei Eigenkapital mehr verfügt, brach die Q-Cells Aktie ein.

Q-Cells verfügte Ende 2011 nach den Bilanzvorschriften des Handelsgesetzbuchs über keinerlei Eigenkapital mehr. Wie das Unternehmen erklärte, werde derzeit versucht, mit den jeweiligen Gläubigern eine Vereinbarung zu finden. Damit könnte der Solarkonzern auch weiterhin als unabhängiges Unternehmen bestehen. In einer Pflichtmitteilung betonte Q-Cells, dass die Nachricht zunächst keine Auswirkung auf die Arbeitsplätze in dem Unternehmen habe.

Wie eine Firmensprecherin erklärte, sei die Situation für die Beschäftigten unverändert. Indes ist das finanzielle Gerüst für die Sanierung des bereits seit Jahren angeschlagenen Solarunternehmens zusammengebrochen. Angesichts der Krise hat sich die operative Lage von Q-Cells weiter verschärft.

Der bereits dreistellige Millionenverlust nach neun Monaten wurde durch neue Abschreibungen erweitert. Das Unternehmen betonte, dass man trotzallem nicht aufgeben werde. Trotz der angespannten finanziellen Situation geht der Betriebsrat derzeit nicht von einem weiteren Abbau von Arbeitsplätzen aus.

Wie Betriebsratschef Uwe Schmorl erklärte, sind keine Stellenstreichungen bei Q-Cells geplant. Im Stammwerk Bitterfeld-Wolfen sei auch keine Kurzarbeit vorgesehen.