Solar-Projekt in Gütersloh geplant

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Nachdem bereits in den vergangenen Jahren tonnenweise CO2 - durch die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen sowohl auf öffentlichen, als auch privaten Gebäuden – eingespart werden konnte, möchte die Fraktion Bündnis90/Die Grünen dieses noch weiter forcieren. In der Solartechnik bekleidet Gütersloh eine Vorbildfunktion und deshalb soll die Fachhochschule Osnabrück, die mit „Sun Area“ ein Verfahren entwickelt hat, bei dem mit Laserscanner-Daten zum optimalen Standort für Solar-Anlagen gefunden werden können, ihr Projekt selbst betreuen.

Hausbesitzer haben bei „Sun Area“ die Möglichkeit, über das Internet eine Art Atlas von Luftbildaufnahmen aufzuschlagen, die dem Nutzer Angaben über jede Dachneigung und -Ausrichtung sowie Informationen zum möglichen zu erwirtschaftenden Stromertrag liefert.

Obwohl die Stadtverwaltung in dem Projekt einen hervorragenden Öffentlichkeitswert sieht, denn immerhin haben sich in Osnabrück 35 Hausbesitzer für die Errichtung einer Photovoltaikanlage entschieden und die Kosten in Höhe von 20.000 Euro für die Internet-Präsentation von Sponsoren übernommen wurde, zeigt man sich dort noch skeptisch. Zwei Gründe sind für die Verwaltung maßgebend, dass sie das Projekt für Gütersloh trotzdem nicht übernehmen will. Zum einen die finanzielle Seite und zum anderen werden die Daten vom Fachbereich Umweltschutz für nicht ausreichend genug gehalten. Außerdem verfüge man in Gütersloh bereits über aussagekräftigere Angebote wie ihn beispielsweise der Solarstromcheck der Verbraucherzentrale, die Vor-Ort-Beratung oder der Solar-Check des Handwerks biete. Allerdings seien diese zumeist kostenpflichtig. Eine endgültige Entscheidung darüber wird am Montag im Umweltausschuss gefällt.