Solar Industrie bietet nur 80.000 Stellen

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Nach Ansicht von Experten kostet die Energiewende Deutschland zunächst Arbeitsplätze. Von Seiten der Öko-Jobs kann der massive Stellenabbau bei E.on kaum kompensiert werden.

Einer der Gründe ist die zunehmende Abwanderung der deutschen Solarproduzenten ins Ausland. Gemeinsam mit den Unternehmen gehen auch die Jobs in der Bundesrepublik verloren. Wolfgang Hummel, HTW Berlin, erklärte, dass sich die politischen Hoffnungen nicht erfüllen werden. Demnach wird der Aufbau von Arbeitsplätzen im Windanlagen- und Solarsektor, den Stellenabbau, der sich im konventionellen Erzeugungsbereich ereignen wird, nicht kompensieren.

Das HTW kam im Rahmen einer aktuellen Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Solarbranche in Deutschland derzeit knapp 80.000 Menschen beschäftigt. Demnach ist die Zahl der Arbeitsplätze deutlich geringer als oft angegeben wird. Der Branchenverband BSW argumentierte bei der Abwendung der Senkung der hohen deutschen Einspeisetarife, mit dem Aspekt, dass es in Deutschland 133.000 Solarjobs gibt.

Nach Angaben des HTW wurde bei diesen Angaben um 40 Prozent übertrieben. Von den 80.000 Arbeitsplätzen, die die Solar Industrie bietet, müssen insgesamt 75 Prozent dem Handel und Handwerk zugeschrieben werden. Den Grund für die Abweichungen sehen die Energieexperten in der Vorgehensweise der Solarbranche. So werden von ihr auch gerne die Handwerker mitgezählt, die nur gelegentlich die Montage von einem Solarmodul übernehmen.