Schott Solar plant Börsengang

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Der Solarzellenhersteller Schott Solar will noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Wie das Unternehmen am Freitag im unterfränkischen Alzenau mitteilte werden abhängig vom Marktumfeld eine Notierung im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse angestrebt. Damit hat das Unternehmen einen Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bestätigt.

Wie die Gesellschaft weiter mitteilte soll die Transaktion zum größten Teil aus einer Kapitalerhöhung bestehen. Das durch den Börsengang neu zur Verfügung stehende Kapital in Höhe von etwa 500 Millionen Euro soll überwiegend zur Finanzierung des geplanten Wachstums und zur Stärkung der Kapitalbasis verwendet werden.

Schott Solar ist eine Tochtergesellschaft der Mainzer Schott AG. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 1449 Beschäftigte an Standorten in Spanien, Tschechien, den USA und Deutschland. Der Umsatz des Unternehmens lag in den ersten neuen Monaten des im September endenden Geschäftsjahres bei 311 Millionen Euro, der operative Gewinn bei 26 Millionen Euro.