Schott Solar: Börsengang in Vorbereitung

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Die Börsenpläne von Solarzellenhersteller Schott Solar konkretisieren sich. Wie der Vorstandsvorsitzende Martin Heming am Montag in Frankfurt am Main mitteilte, will das Unternehmen frühestens am 19. September die Notierungsaufnahme im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse angehen. Das Angebot soll bis zu 38,6 Millionen Aktien umfassen, wovon bis zu 28 Millionen Wertpapiere aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage kommen sollen. Der Emissionspreis solle frühestens am 18. September bekannt gegeben werden. Der Kapitalzufluss durch den Börsengang soll in erster Linie zur Finanzierung des geplanten Wachstums und zur Stärkung der Kapitalbasis verwendet werden.

Schott Soloar ist eine Tochtergesellschaft der Mainzer Schott AG und hat eigenen Angaben zufolge 1449 Beschäftigte an Standorten in Deutschland, Spanien, Tschechien und den USA. In den ersten neun Monaten hat das Unternehmen bei 311 Millionen Euro Umsatz einen operativen Gewinn von 26 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Geschäftsjahr von Schott Solar geht Ende September zu Ende.

Schott Solar vollzog erst vor zwei Wochen den Rechtsformwechsel in eine Aktiengesellschaft. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Photovoltaik-Produkte wie Wafer, Solarzellen und -module sowie hocheffiziente Receiver für Solarkraftwerke.

Die Schott Solar GmbH wurde 2002 als ein Joint Venture mit RWE gegründet und ging 2005 komplett auf Schott Solar über. Der Firmensitz und das Management sollen bald aus dem bayerischen Alzenau nach Mainz verlegt werden.