Polykristalline Solarzellen: Wirkungsgrad, Preise und Herstellung
Durch umfangreiche Weiterentwicklungen ist es den Herstellern der polykristallinen Solarzellen gelungen, deren Wirkungsgrad an den der monokristallinen Module anzupassen. Bei den polykristallinen Solarzellen handelt es sich um Silizium-Solarzellen, die sich vordergründig aufgrund der Herstellungsart von anderen Ausführungen unterscheiden.
Den höchsten Wirkungsgrad erreichen blau gefärbte polykristalline Solarzellen, die über einen etwas helleren Farbton als die monokristallinen Ausführungen verfügen. Mittlerweile werden auch andere Farbtöne verwendet. Bei ihnen ist der Wirkungsgrad jedoch wesentlich geringer. Bei einzelnen Ausführungen lassen sich die Kristallstrukturen der Zellen erkennen.
Polykristalline Solarzellen bestehen aus einer Scheibe, die aus einem Siliziumblock geschnitten wird. Für die Herstellung wird das Silizium zunächst geschmolzen und schließlich in einem Block gegossen. Die Kristallstrukturen lassen sich nach dem Abkühlen deutlich erkennen. Zugleich entstehen während des Abkühlens Kristalldefekte unterschiedlicher Größe.
Nach dem vollständigen Erstarren werden von den Blöcken Scheiben abgeschnitten, die schließlich die polykristalline Solarzelle bilden. Im Vergleich zu anderen Zellen ist die Herstellung dieser vergleichsweise günstig und nur mit geringen Abfällen verbunden, was sich auch beim Preis der polykristallinen Solarzellen zeigt. Der Wirkungsgrad liegt bei diesen Solarzellen bei circa 14 Prozent.



