Photovoltaik als Jobmotor: 140 neue Solar-Jobs in Sachsen

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Nachdem die Solarindustrie in Sachsen in den vergangenen Wochen mit zwei prominenten Insolvenzen auf sich aufmerksam machte, gibt es nun eine positive Nachricht aus dem östlichen Bundesland. Der Solarmodul-Hersteller Solarwatt konnte in den vergangenen Tagen neben einer neuen Fertigungslinie eine Logistikhalle in Betrieb nehmen und dadurch die Kapazitäten verdoppeln.

Infolge dessen sind bei Solarwatt 140 neue Jobs entstanden. Der Solarmodul-Hersteller beschäftigt 460 Mitarbeiter und gehört somit zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region. Frank Schneider, Solarwatt-Chef, erklärte, dass es sich um eine der weltweit modernsten Modulfertigungen handelt. Für die Erweiterungen hat das Unternehmen eine Gesamtsumme von 35 Millionen Euro investiert.

Durch die neue Fertigungslinie wird alle 28 Sekunden ein neues Solarmodul gefertigt. Die sächsische Solarindustrie machte zuletzt überwiegend mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam. Auch der Hersteller Solarworld hat sich für den Bau einer neuen Fabrik in Freiberg entschieden. Die dritte Fabrik, in der Photovoltaikmodule hergestellt werden sollen, kostet rund 85 Millionen Euro. Solarworld möchte dadurch 2011 200 neue Jobs schaffen.