Phoenix Solar wieder mit Verlust
Die Phoenix Solar AG hat auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres die Verlustzone nicht hinter sich lassen können. Das Geschäft des Konzerns hat sich von April bis Juni nach dem massiven Einbruch der Solarbranche im ersten Jahresviertel auf niedrigem Niveau stabilisiert.
Im zweiten Jahresviertel blieb der Umsatz mit 108,4 Millionen Euro bei Phoenix Solar 62 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Gegenüber dem ersten Quartal konnte sich der Umsatz jedoch verdreifachen. Im Schnitt rechneten Analysten mit einem Umsatz von 118 Millionen Euro.
Am Donnerstag erklärte Phoenix Solar, dass man den Lagerbestand aus dem ersten Quartal im zweiten Jahresviertel signifikant abbauen konnte. Das TecDax-Unternehmen verbuchte auf EBIT-Ebene einen Verlust in Höhe von 9,4 Millionen Euro. Unter dem Strich ergab sich im zweiten Quartal ein Fehlbetrag in Höhe von 8,2 Millionen Euro. Analysten rechneten zuvor mit einem schwächeren EBIT bei geringerem Nettoverlust.
Bei der Vorstellung der Zahlen des zweiten Quartals hob Phoenix Solar die Entwicklung des Auftragsbestands positiv hervor. Ende Juni lag er mit 311,1 Millionen Euro insgesamt 10,4 Prozent höher als vor Jahresfrist. Der Auslandsanteil konnte sich nach Unternehmensangaben fast verdreifachen. Insgesamt 77 Prozent der Bestellungen kommen nach Erklärungen von Phoenix Solar nicht aus Deutschland.



