Erste Solar-Tankstelle in Frankfurt

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Am Montag hat das Umweltforum Rhein-Main mit der Frankfurter Umweltdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) un vielen Mitgliedern und Unterstützern des Vereins die erste Solar-Tankstelle in Frankfurt in Betrieb genommen. Die Anlage stammt von der Michelstädter Solarfirma Ralos.

Insgesamt 18 Solarmodule auf dem Dach beliefern die Elektro-Zapsäulen an der Verkehrsinsel an der Hauptwache. Nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" kann die Anlage an sonnigen Sommertagen bis zu 21 Kilowattstunden Leistung erbringen. Mit dieser Leistung könnte man mit einem kleinen elektrobetriebenen Zweirad ("E-Scooter") über 700 Kilometer weit fahren. Wie hoch die aktuelle Stromproduktion ist, kann über eine Anzeigetafel erfahren werden, bis zu 3 Kilowatt pro Stunde sind möglich. Nicht genutzter Strom wird für 43 Cent pro Kilowattstunde in das Netz der Mainova eingespeist.

Genutzt werden kann die Solar-Tankstelle nicht nur von den bereits genannten E-Scootern, sondern auch von Velo-Taxis, Fahrrädern mit Elektrohilfsmotor oder Segways. Dazu sind an den beiden im Stil der 60er Jahre gestalteten Zapfsäulen sechs Steckdosen integriert. Diese stehen werktags von 9-20 Uhr und samstags von 9.30-18 Uhr zur Verfügung.

Das Projekt wurde vom Umweltforum und vom Verkehrsdezernat koordiniert. Die Finanzierung übernahmen die Mainova AG, die Frankfurter Sparkasse und die Nahverkehrsgesellschaft traffiQ Frankfurt am Main.