Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch: Großprojekt in Europa geplant
Europaweit soll der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden. Dafür stellten Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Dänemark, die Niederlande, Irland, Luxemburg und Norwegen ein gemeinsames Projekt auf die Beine.
Laut "Süddeutscher Zeitung“ planen die Länder Tausende Kilometer Hochspannungs-Unterseekabel in der Nordsee zu verlegen, um Windparks auf hoher See vor der deutschen und britischen Küste mit Wasserkraftwerken in Norwegen, Gezeitenkraftwerken an der belgischen und dänischen Küste sowie Wind- und Solaranlagen auf dem europäischen Festland zu verbinden.
Beschlossen wurde das Projekt laut dem Blatt Ende vergangenen Jahres. Eine offizielle Absichtserklärung solle bis zum Herbst dieses Jahres von allen Ländern unterschrieben werden. Die Kosten für das Projekt, welche sich vermutlich auf rund 30 Milliarden Euro belaufen, sollen überwiegend von der Wirtschaft getragen werden. Vor allem Energieversorger und Netzbetreiber sollen in das Großprojekt eingebunden werden.
Ziel des Projektes ist es Wetterschwankungen ausgleichen zu können, welche die Energieversorgung eines Landes beeinflussen. So könnte die Versorgung der beteiligten Länder mit erneuerbaren Energien weitgehend konstant gewährleistet werden, da die Speicherung von beispielsweise deutschem Strom aus Windenergie in norwegischen Wasserkraftwerken ermöglicht wird.



