Bosch sichert sich mehr als 82,5 Prozent Anteile an Ersol

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Wie ein Bosch-Sprecher der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires gegenüber mitteilte, hat sich der Automobilzulieferer und Technologiekonzern Bosch kurz vor Ablauf des mehr als eine Milliarde Euro schweren Übernahmeangebots für das Solarunternehmen ersol einen Anteil von über 82,5 Prozent Anteile gesichert. Außerdem können dem Bosch-Konzern aufgrund von Optionen weitere 5,7 Prozent des ersol-Kapitals zugereichet werden.

Bosch hat den Angaben zufolge einen Betrag von 101 Euro in bar je Aktie geboten. Die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist ist vom 14. August bis zum 27. August geplant. Sollte Bosch im Anschluss an diese First mindestens 95 Prozent, direkt oder indirekt, vom ersol-Grundkapital kontrollieren plant der Konzern die übrigen Aktionäre per so genanntem Squeeze-out zwangsweise abzufinden. Seitens des Kartellamtes wurde Bosch am vergangenen Dienstag die Übernahme von ersol genehmigt.

Bereits im Juni hatte sich Bosch einen Großteil des ersol-Aktienpaketes vom Finanzinverstor Ventizz gesichert. Bosch zahlte für die 50,45 Prozent Anteile etwa 546,4 Millionen Euro. Verglichen mit dem damaligen Aktienwert des Unternehmens entspricht dies einem Aufschlag von etwa 60 Prozent.