Börsengang von Schott Solar verschoben

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Die momentan hohen Kursschwankungen an den Kapitalmärkten haben das Solarunternehmen Schott Solar dazu veranlasst, seinen für diesen Monat geplanten Börsengang auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Dies wurde von dem rheinland-pfälzische Unternehmen am späten Sonntagabend in Mainz bekannt gegeben. Es soll zunächst keine Preisspanne genannt werden, innerhalb derer Zeichnungsangebote abgegeben werden können.

Wie aus den Bedingungen des Börsenprospektes entnommen werden kann, hätte spätestens an diesem Montag die Zeichnungsfrist beginnen sollen. Das Unternehmen hat nun mitgeteilt, dass man zunächst die Marktentwicklung gemeinsam mit den begleitenden Banken verfolgen will und «zu gegebener Zeit» nähere Angaben zum Angebot machen wird. Dies soll bei «einem positiven Marktumfeld» auch kurzfristig möglich sein.

Laut Börsenprospekt plant Schott Solar einen Nettoerlös von etwa 477 Millionen Euro durch den Börsengang zu erreichen. Nach dem Börsengang will die Muttergesellschaft, der Spezialglashersteller Schott, noch mindestens 54 Prozent der Aktienanteile an der Solartochter halten.