Aleo Solar senkt Prognose

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Das Prenzlauer Unternehmen Aleo Solar hat aufgrund von Absatzproblemen seine Prognosen gesenkt. Die gekürzten Subventionen und der weltweite Preissturz auf dem Photovoltaik-Markt haben bei dem Solarmodulhersteller für einen Rückgang des Gewinns gesorgt.

Die Bosch-Tochter verdiente im ersten Halbjahr 2011 vor Zinsen und Steuern eine Summe von 3,4 Millionen Euro. Damit musste das Prenzlauer Unternehmen einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Im Vorjahreszeitraum verdiente Aleo Solar mit 29,3 Millionen Euro noch fast das Neunfache. Als Grund für das Ertragsminus nannte York zu Putlitz, Vorstandschef von Aleo Solar, die zuletzt nur moderate Nachfrage.

Nach Angaben des Unternehmens leidet die Branche aktuell unter Überkapazitäten und einem massiven Preisverfall. Erst mit Verspätung haben viele Zulieferer von Solarzellen dagegen ihre Produkte günstiger angeboten. Zum Jahreswechsel wurde die Einspeisevergütung für Solarstrom in Deutschland abermals um 13 Prozent gesenkt.

Wie ein Firmensprecher von Aleo Solar betonte, musste das Unternehmen im ersten Quartal zu höheren Preisen einkaufen. Dadurch wurden die Kosten vorübergehend nach oben getrieben. Gleichzeitig sank aber auch der Vorstandsgewinn. Aleo Solar hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr von zuletzt 560 auf nun 515 Millionen Euro gesenkt. Als Begründung wurde unter anderem das ruhig laufende Geschäft im Heimatmarkt genannt.